Verwaltungsreform als Chance nutzen
Das Nürnberger Modell ist eine Erfolgsgeschichte. Seit gut 20 Jahren wird dadurch die politische Verantwortung der Parteien in der Stadtspitze neben dem Oberbürgermeister abgebildet.
Die drei Fraktionen CSU, SPD und BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN bekennen sich zu einer Fortschreibung des Nürnberger Modells ab 2026. Dabei wurden bereits erste Weichenstellungen in den letzten Jahren vorgenommen. Bei den Wahlen der Referentinnen und Referenten für die Referate I/II, III, IV, V und VII wurde bereits der im Zielbild verankerte Zeitraum umgesetzt und das Ende der Amtszeit auf September 2027 festgelegt.
Nun gilt es, den eigentlichen Teil der Verwaltungsreform auf den Weg zu bringen. Dabei müssen sich die Herausforderungen unserer Zeit und der Umgang damit auch in den Strukturen, Prozessen und der Ablauforganisation widerspiegeln. Eine moderne Stadtverwaltung, eine Ressortverantwortung vereint klassische Managementfunktionen (Planung, Organisation, Führung, Kontrolle, Koordination) mit neuen Ansätzen wie Agilität, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit. Das ist eine riesige Chance für ein modernes Stadtmanagement.
Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden
Antrag: