Vermüllte Containerstandplätze wirksam bekämpfen – Videoüberwachung ausweiten, Kosten für die Allgemeinheit senken
An zahlreichen Stellen im Stadtgebiet, etwa an der Ecke Widhalmstraße/Breitscheidstraße, kommt es regelmäßig zu erheblicher Vermüllung durch illegal abgestellten Sperrmüll. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Nürnberg (ASN) muss dort mehrfach pro Woche anrücken; stadtweit zählt der Betrieb rund 100 vergleichbare „Problemstandorte“ und sammelt jährlich rund 720 Tonnen wilde Abfallablagerungen ein.
Ein Pilotprojekt mit Videoüberwachung in der nahegelegenen Galgenhofstraße soll helfen, der Vermüllung dort Herr zu werden. Bislang ist jedoch unklar, wie sich das Projekt auswirkt und ob eine Ausweitung auf weitere Standorte rechtlich und praktisch möglich ist.
Aus unserer Sicht darf die Kostenlast für rücksichtsloses Fehlverhalten Einzelner nicht dauerhaft bei der Allgemeinheit bzw. den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern verbleiben. Wirksame, aber unbürokratische Instrumente zur Abschreckung und Verursacherermittlung sollten konsequent geprüft und ausgebaut werden.
Wer die Kosten für rücksichtsloses Verhalten Einzelner senken will, muss dort ansetzen, wo es wirkt – nicht bei den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, sondern bei den Verursachern.
Wir stellen daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden
Antrag: