Verkehrs- und Parksituation in der Van-Gogh-Straße in Worzeldorf

Die Verkehrs- und Parksituation in der Van-Gogh-Straße hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Durch die Errichtung neuer Wohnbebauung im Bereich hinter der evangelischen Osterkirche sowie die weitere Entwicklung des Quartiers ist die Zahl der Anwohner und Verkehrsteilnehmer spürbar gestiegen.

Gleichzeitig befindet sich entlang beziehungsweise im unmittelbaren Umfeld der Van-Gogh-Straße eine Vielzahl öffentlicher und sozialer Einrichtungen. Hierzu zählen insbesondere das Haus für Kinder, die RedBox, die evangelische Osterkirche, der Friedhof sowie verschiedene Veranstaltungs- und Begegnungsangebote. Dadurch wird der Straßenraum täglich von Kindern, Familien, Senioren, Friedhofsbesuchern, Radfahrern und Fußgängern genutzt.

Aus der Bürgerschaft werden immer wieder Hinweise auf parkende größere Fahrzeuge wie Transporter, Sprinter, Anhänger und Lastkraftwagen sowie auf Liefer- und Anlieferverkehr vorgebracht. Insbesondere in Verbindung mit parkenden Fahrzeugen, Einmündungsbereichen und querenden Fußgängern wird die Übersichtlichkeit des Straßenraums teilweise als eingeschränkt wahrgenommen.

Vor dem Hintergrund der veränderten städtebaulichen Entwicklung, der gestiegenen Nutzungsintensität sowie der besonderen Bedeutung des Bereichs für Kinder, Familien und ältere Menschen erscheint eine erneute Gesamtbetrachtung der Verkehrs- und Parksituation sinnvoll. Ziel sollte es sein, die Verkehrssicherheit, die Aufenthaltsqualität und die Funktion des öffentlichen Raums auch künftig den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Verwaltung berichtet über die aktuelle Verkehrs- und Parksituation in der Van-Gogh-Straße, insbesondere darüber:

  • ob die bestehenden Regelungen zum Parken sowie zum LKW-Verkehr den heutigen Anforderungen noch entsprechen;
  • ob durch parkende Großfahrzeuge Sichtbehinderungen oder sonstige Beeinträchtigungen der Verkehrssicherheit entstehen;
  • welche Erkenntnisse zu Verkehrsaufkommen, Geschwindigkeiten und möglichen Gefahrenpunkten in diesem Bereich vorliegen;
  • welche Möglichkeiten bestehen, die Verkehrssicherheit insbesondere im Umfeld des Hauses für Kinder, der RedBox, der evangelischen Osterkirche und des Friedhofs weiter zu verbessern;
  • welche Maßnahmen aus Sicht der Verwaltung geeignet wären, die Aufenthaltsqualität und Sicherheit für Anwohner, Kinder, Familien, Senioren sowie Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen.

Details

Datum:
06. Juli 2026

Antragsteller:

Theo Deinlein

Claudia Bälz

Bearbeitungsstatus

offen

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