Tigermücken-Strategie Nürnberg
Seit 2019 ist in unserer Nachbarstadt Fürth die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) nachgewiesen und hat dort stabile Populationen gebildet, die aufgrund der erfolgreichen Überwinterung nicht mehr auszurotten sind.
Bereits 2022 wurde auf Antrag der CSU-Stadtratsfraktion in der Stellungnahme der Verwaltung darauf hingewiesen, dass Nürnberg trotz damals fehlender eigener Funde einem erheblichen Risiko der Einschleppung ausgesetzt ist – sei es durch Mobilität, Handel oder natürliche Ausbreitungswege. Zudem wurde betont, dass insbesondere Kleingartenanlagen und Friedhöfe ideale Lebensräume darstellen und eine Sensibilisierung der Bevölkerung dringend empfohlen.
Inzwischen breitet sich die Tigermücke in Bayern weiter aus, und im Rahmen des bayernweiten Monitorings werden zunehmend Einzelfunde in Mittelfranken verzeichnet. Viele Kommunen ergreifen bereits spezifische Aufklärungs- und Bekämpfungsmaßnahmen. Um Nürnberg frühzeitig auf eine mögliche Etablierung vorzubereiten und gesundheitliche Risiken – z. B. durch mögliche Übertragung von Dengue-, Zika-, Chikungunya- oder West-Nil-Viren – zu minimieren, ist eine aktualisierte Strategie erforderlich. Die CSU-Stadtratsfraktion hatte bereits 2022 entsprechende Maßnahmen angeregt.
Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden
Antrag: