Schulwegsicherheit in der Bertha-von-Suttner-Straße

In der Bertha-von-Suttner-Straße in Nürnberg befinden sich zwei Schulen. Dies sind die Carl-von-Ossietzky-Grundschule und das Pädagogische Zentrum Bertha-von-Suttner.

Während es sich bei der Carl-von-Ossietzky-Grundschule um die örtliche Sprengelgrundschule handelt, sind auf dem Gelände des Pädagogischen Zentrum Bertha-von-Suttner gleich drei Einrichtungen beheimatet.

  • Schule am Westpark, Förderzentrum mit Förderschwerpunkt Sprache
  • Bertha-von-Suttner-Schule, Förderzentrum mit Förderschwerpunkt für körperliche und motorische Entwicklung
  • Heilpädagogische Tagesstätte des Bezirk Mittelfranken am Pädagogischen Zentrum Bertha-von-Suttner

Während vor der Grundschule eine gesicherte Verkehrssituation gegeben ist durch eine Querungsmöglichkeit mit Ampel und Zebrastreifen, ist die Gefahrenlage vor dem Pädagogischen Zentrum deutlich erhöht. Die Situation ist unübersichtlich, die Sicht eingeschränkt, klare und unklare Parkbereiche und Ein- und Ausfahrten am/zum Sportgelände gegenüber und die zunehmende Nutzung der Straße als Umfahrungsmöglichkeit für die Rothenburger Straße/den Frankenschnellweg/die Von-der-Tann-Straße führen immer wieder zu herausfordernden Situationen.

Für den Fahrdienst eigentlich von 7-16 Uhr gesperrte Parkplätze sind oft durch LKWs zugestellt. Dies führt zum einen zu einer weiteren Verschlechterung der Sicht. Zum anderen zu einem zusätzlich erhöhten Gefahrenpotential auch noch für die Fahrtdienste, auf die viele der Kinder in der Einrichtung auf Grund ihrer Behinderung angewiesen sind.

Mangels direkter Querungsmöglichkeit ist zudem ein direktes Erreichen des Sportplatzes und Westparks nicht möglich, was gerade dann, wenn Kinder Mobilitätshilfen benutzen müssen, zu einem hohen Kraft- und Zeitaufwand für alle Beteiligten führt, da derzeit stets der Umweg über die Querungsmöglichkeit bei der Grundschule gelaufen werden muss.

 

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

  • Vor dem geschilderten Hintergrund bitten wir um Bewertung der Situation vor Ort und die direkte Kontaktaufnahme mit den Verantwortlichen der drei betroffenen Einrichtungen, um dort weitere Informationen zu den Besonderheiten der Kinder und Jugendlichen einzuholen, die es zu berücksichtigen gilt.
  • Im Anschluss bitten wir um einen Bericht im zuständigen Ausschuss und die Erarbeitung sachgerechter Lösungsvorschläge zur Entschärfung der Situation unter Berücksichtigung der besonderen Herausforderungen der Kinder und Jugendlichen vor Ort.

Details

Datum:
3. März 2026

Antragsteller:

Catrin Seel

Bearbeitungsstatus

offen

Kontakt

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