Organisationsuntersuchung der Umweltanalytik

In der Sitzung des Werkausschusses SUN am 17.07.2025 wurde in der öffentlichen Sitzung über die Organisationsuntersuchung und Portfolioanalyse zur städtischen Umweltanalytik berichtet.

Es wurde dabei ausgeführt, dass die Umweltanalytik seit Jahren defizitär arbeitet und nun ein Teil des bislang angebotenen Untersuchungsspektrums eingestellt, gleichzeitig aber auch die Preise für angebotenen Leistungen angehoben werden sollen. In der Folge soll der Personalbestand bis zum Jahr 2030 sozialverträglich um 16 Vollzeitstellen reduziert werden.

Dabei ist bekannt, dass die bisher angebotenen Preise für Analytik in diesem Labor bereits unverhältnismäßig hoch sind und nicht mit den Preisen z. B. der Labore der N-Ergie oder Infra und vor allem auch nicht mit privaten Labors konkurrieren können.

Auch bei der Werkleitung wird daher befürchtet, dass durch die geplante Erhöhung der Preise der Umsatz weiter zurückgehen und damit das Defizit weiter ansteigen wird.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

  • Das Finanzreferat prüft umgehend, ob eine Einstellung der städtischen Umweltanalytik machbar, finanziell vertretbar und sinnvoll ist.
  • Die Verwaltung der Stadt Nürnberg eruiert die Einsparmöglichkeiten, die sich bei einer Fremdvergabe aller der für die Stadt Nürnberg erforderlichen Laborleistungen an andere Labore ergeben würden.
  • Es soll auch überprüft werden, ob eine Reduzierung der Laborleistungen der SUN-Umweltanalytik allein auf die Anforderungen des Klärwerks möglich ist, oder ob auch diese Leistungen an andere Labors vergeben werden sollen.

Details

Datum:
04. August 2025

Antragsteller:
Dr. Otto Heimbucher

Bearbeitungsstatus

offen

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