Invasive Ameisenart am Hasenbuck und in Lichtenreuth
Eine Bürgerin aus der Ingolstädter Straße am Hasenbuck hat sich Hilfesuchende an die CSU-Stadtratsfraktion gewandt, da ihr Anwesen sprichwörtlich von Ameisen überrannt wird. Nach Information aus dem Umweltamt der Stadt Nürnberg handelt es sich um eine invasive Ameisenart (Tapinoma magnum), die bereits 2025 in Lichtenreuth im Bereich der Brunecker Straße nachgewiesen wurde.
Die sehr kleinen Ameisen (2 mm bis max. 5 mm) dringen zu Tausenden in Gärten und Häuser ein, können dort große Schäden verursachen und bilden sehr große Kolonien mit Millionen Tieren.
Nach den Vorgaben der EU ist eine Bekämpfung dieser Art bislang nicht verbindlich vorgeschrieben, sie ist jedoch bei dieser Art sinnvoll und angezeigt, da die Wohnqualität stark beeinträchtigt wird und Sachschäden entstehen.
Verantwortlich für die Bekämpfung sind die jeweiligen Grundstückseigentümer, qualifizierte Schädlingsbekämpfer sind dazu befähigt. Die Stadt Nürnberg ist für die Bekämpfung nicht verantwortlich, lediglich als Grundstückseigentümerin für ihre eigenen Grundstücke zuständig.
Um eine erfolgversprechende Bekämpfung zu ermöglichen, ist eine grundstücksübergreifende Bearbeitung erforderlich. Dazu sollten alle betroffenen Grundstückseigentümer informiert und zu einer Zusammenarbeit aufgefordert werden.
Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden
Antrag: