Hygienemaßnahmen an Schulen
Eine angemessene Hygieneausstattung ist eine grundlegende Voraussetzung für die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften. Regelmäßiges Händewaschen mit Seife zählt zu den wirksamsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten. Dies haben wir nicht zuletzt während der Pandemie noch mehr gelernt.
Während dieser Zeit hat die Stadt Nürnberg sehr umsichtig gehandelt und in den Schulen zusätzlich zur üblichen Infrastruktur weitere Schutz- und Hygienemaßnahmen sichergestellt. Diese wurden nach Ende der Coronapandemie auf einen arbeitssicherheitskonformen Umfang gestellt, d. h. in allen Toiletten und Sanitäranlagen ist die Ausstattung mit Papierhandtüchern und Seife selbstverständlich gewährleistet. Jedoch bemerken wir, dass gerade in den Schulen das Thema Infektionsschutz und Hygieneerziehung einen noch höheren Stellenwert eingenommen hat.
Gerade im Schulalltag, in dem viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, ist das Risiko der Übertragung von Krankheiten erhöht. Um die Hygieneregeln bestmöglich umsetzen zu können, ist es wichtig, ausreichend Möglichkeiten zum Händewaschen zu schaffen. Die Stadt Nürnberg hat im Rahmen der kürzlich im Stadtrat beschlossenen Richtlinie für vereinfachtes Bauen nochmals klargestellt, dass es bei der Ausstattung von Waschbecken bei den bisherigen Beschlüssen bleibt: neben den Sanitäranlagen werden Fachräume und in den Grund-, Mittel- und Förderschulen auch die Klassenzimmer auch künftig mit Waschbecken ausgestattet.
Um diese Beschlüsse zu unterstützen ist eine Ausstattung aller Klassenzimmer mit Seife und Handtüchern notwendig, da sie im Vergleich zu längeren Schulausfällen aufgrund von Infektionen eine kostengünstige Maßnahme mit hohem präventivem Schutz für die Gesundheit ist und Kindern und Jugendlichen frühzeitig die Bedeutung von Hygiene und Eigenverantwortung näherbringt.
Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden
Antrag: