Hundeauslaufzone im Volkspark Marienberg
Im Mai 2025 wurde die beliebte Hundeauslaufzone im Volkspark Marienbergpark durch SÖR in ihrer Fläche deutlich verkleinert. Die sich ursprünglich über die gesamten Flächen A, B und C erstreckende Hundewiese (siehe beiliegende Karte; die ursprüngliche Größe ist in der offiziellen Darstellung des SÖR nicht zutreffend angegeben) wurde auf die Fläche B (zuzüglich nachträglich kleiner Zusatzfläche nördlich von B) eingeschränkt. Dieser Abschnitt ist zwar relativ groß, für das Spazierengehen mit freilaufenden Hunden aus Hundehaltersicht aber nicht ausreichend.
Die Begründung für die Änderung ist aus Sicht vieler Hundehalter sowie der CSU weiterhin nicht wirklich nachvollziehbar. Die Kreuzung zweier Rad- und Fußwege ist nach Neuanordnung nicht mehr gegeben. Allerdings schließt die veränderte Hundezone weiterhin genau an diese beiden Wege an, sodass evtl. befürchtete Kontakte weiterhin gegeben sind.
Die Abstandsflächen zum Marienbergweiher sind in Zone C groß genug und durch einen Weg und viele Bäume geschützt. Zudem ist die Zone C mit Neuordnung faktisch jeder Nutzung künftig entzogen. Familien mit kleinen Kindern nutzen den Spielplatz oder lassen sich im westlichen Biotop nieder, Sportler nutzen die Flächen im Süden bzw. von Süden kommend die Wiese hinter dem Kiosk, die auch vorher keine Hundezone war. Eine Grillfläche ist in Zone C ebenfalls nicht vorhanden, so dass es keinerlei ersichtlichen Grund gibt, Zone C aus der Hundezone auszunehmen.
Von allen Nutzergruppen des Parks wie Fußgängern, Radfahrern, Sportlern, Grillfreunden und Kindern mit ihren Familien genau eine Nutzergruppe des Parks, nämlich die der Hundehalter, über Gebühr einzuschränken, widerspricht der bisherigen Praxis einer möglichst friedlichen Koexistenz diverser Nutzergruppen.
Sollte der geteerte Radverbindungsweg östlich der neuen Hundezone freigehalten werden, dann wäre unseres Erachtens mindestens die (Rück-)Ausweitung auf die Zonen B und C angemessen, um so auch tatsächlich mit einem freilaufenden Hund nicht nur Spazieren stehen, sondern wieder Spazieren gehen zu können.
Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden
Antrag: