Bauturbo und Flächenmobilisierung

Bereits im Jahr 2016 hat die Verwaltung auf Grundlage eines CSU-Antrags eine Übersicht über potenzielle Wohnbauflächen im Stadtgebiet vorgelegt. Darüber hinaus ist bekannt, dass die Stadt Nürnberg in den vergangenen Jahren gezielt Grundstücke für eine zukünftige Wohnbebauung erworben hat, unter anderem im Bereich zwischen Flughafenstraße und Marienbergstraße im Umfeld des „Tucherlands“, aber auch südlich der Marktäckerstraße und westlich der Holsteinerstraße.

Ein aktueller Gesamtüberblick über die im städtischen Eigentum befindlichen und für eine Bebauung vorgesehenen Flächen wäre für den Stadtrat sehr hilfreich. Ein vergleichbarer Überblick wurde zuletzt im Rahmen des Sonderprogramms Wohnungsbau am 02.02.2016 vorgelegt.

Vor dem Hintergrund des sogenannten „Bauturbos“ soll zudem geprüft werden, welche dieser Flächen ohne aufwendige Bebauungsplanverfahren und mit möglichst geringem bürokratischem Aufwand zeitnah entwickelt werden können. Dabei ist insbesondere auf eine sozialverträgliche Durchmischung unter Berücksichtigung von Quoten im geförderten Wohnungsbau zu achten.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

  • Die Verwaltung stellt die im städtischen Eigentum befindlichen und für Wohnbebauung geeigneten Bauflächen als Steckbriefflächen dar.
  • Die Verwaltung zeigt auf, welche dieser Flächen unter Nutzung der Möglichkeiten zur Verfahrensbeschleunigung („Bauturbo“) zeitnah und unbürokratisch zur Planungsreife gebracht werden können.
  • Die Verwaltung stellt dar, welche Möglichkeiten bestehen, auch für private Bauherren die Genehmigungsfristen zu verkürzen und Verfahren zu beschleunigen.

Details

Datum:
20. März 2026

Antragsteller:

Konrad Schuh

Bearbeitungsstatus

offen

Kontakt

CSU-Stadtratsfraktion Nürnberg
Wolff´scher Bau des Rathauses
(2. Stock, Zimmer 222)

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