AED-Standorte und Notfallversorgung im Nürnberger Süden

Mit der Einführung der Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ und der Umsetzung des Projekts „Nürnberg schockt!“ hat die Stadt Nürnberg wichtige Maßnahmen ergriffen, um die Notfallversorgung der Bevölkerung weiter zu verbessern. Ziel dieser Initiativen ist es, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken und dadurch die Überlebenschancen bei medizinischen Notfällen, insbesondere bei Herz-Kreislauf-Stillständen, zu erhöhen.

In den „Nachrichten aus dem Rathaus“ vom 30.09.2025 wurde hierzu ausgeführt, dass neben der Alarmierung qualifizierter Ersthelfer auch der weitere Ausbau öffentlich zugänglicher Defibrillator-Standorte (AED) Bestandteil des Gesamtkonzepts ist. Zum Start des Projekts waren bereits rund 150 qualifizierte Ersthelfer registriert.

Gerade in den südlichen Stadtteilen Nürnbergs mit ihren zahlreichen Sportanlagen, Vereinsheimen, Schulen, Kirchen, Freizeit- und Naherholungsflächen sowie stark frequentierten öffentlichen Treffpunkten kommt einer leistungsfähigen Notfallinfrastruktur besondere Bedeutung zu. Eine gute Erreichbarkeit von AED-Standorten sowie ergänzenden Erste-Hilfe-Einrichtungen kann im Ernstfall wertvolle Zeit gewinnen und damit einen entscheidenden Beitrag zur Rettung von Menschenleben leisten.

Um die bisherige Entwicklung nachvollziehen und mögliche Versorgungslücken frühzeitig identifizieren zu können, erscheint eine Darstellung des aktuellen Umsetzungsstandes im Nürnberger Süden sinnvoll.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Verwaltung berichtet:

  • über den aktuellen Umsetzungsstand des Projekts „Region der Lebensretter“ im Nürnberger Süden;
  • wie sich die Anzahl der registrierten Ersthelfer seit Einführung des Projekts entwickelt hat und wie deren Verteilung im Nürnberger Süden ausfällt;
  • welche öffentlich zugänglichen AED-Standorte sowie vergleichbare Notfall- und Erste-Hilfe-Stationen im Nürnberger Süden derzeit vorhanden sind;
  • ob aus Sicht der Verwaltung Versorgungslücken bei öffentlich zugänglichen Defibrillator-Standorten bestehen und welche Maßnahmen gegebenenfalls zu deren Schließung vorgesehen sind;
  • in welchen Stadtteilen des Nürnberger Südens weiterer Bedarf an AED-Standorten oder ergänzenden Notfallhilfesystemen gesehen wird;
  • welche Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Notfallversorgung im Nürnberger Süden geplant sind.

Details

Datum:
06. Juli 2026

Antragsteller:

Theo Deinlein

Claudia Bälz

Bearbeitungsstatus

offen

Kontakt

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